Auszug aus unserem Rundschreiben

Infobrief III/ 2016

Liebe Sammlerfreunde !
Hiermit laden die Vorstandschaft zu unserem Jahresabschluss 2016 ganz herzlich ein.
Der Jahresabschluss findet am

Sonntag, 04. Dezember 2016 um 12:00Uhr

auf der Haid im Hyde Park statt.
Herzliche Einladung geht auch an alle Angehörigen und Freunde unserer Vereinsmitglieder. Es wird ein reichhaltiges Mittagsbüfett geben mit zwei Suppen, verschiedenen Fleischsorten, Fisch und ein reichhaltiges Dessertbüfett.

Anmeldung ist unbedingt bis zum 28. November 2016
beim 1. oder der 2. Vorsitzende(n) erforderlich.

Die Vorstandschaft freut sich auf eine zahlreiche Beteiligung!
Der Vorsitzende


Grillfest

Unser Grillfest fand wieder an dem altbewährten Grillplatz bei der Grotte im Juli statt. Durch eine Dachverlängerung der Schutzhütte war es nicht notwendig unser Zelt aufzubauen was die Vor- und Nachbereitung des Grillfestest sehr erleichterte. Zwanzig Teilnehmer, Mitglieder und Gäste konnten bei schönstem Sommerwetter begrüßt werden. Auch unser Vereinsmitglied Andreas Harringer ist aus Mauritius angereist. Das freut uns alle und wir hoffen dass das auch noch lange so bleibt.

Jahresausflug

Der Jahresausflug führte uns diesmal nach Steinhausen und Bad Waldsee zum Mostbauern. In dem recht kleinen Ort Steinhausen steht eine sehr berühmte Wallfahrtskirche die man in dieser Pracht und Größe an diesen Ort eigentlich nicht vermutet. Blick auf den Altar in der Wallfahrtskirche in Steinhausen. Eine geschmackvolle Maultaschensuppe wurde gemeinsam in Steinhausen gegessen dann ging es weiter mit Rundfahrt durch Bad Waldsee zum Mostbauern. Und schon gab es wieder etwas: Kaffee und Kuchen aus dem Hof-Backofen. Danach ging es mit dem Mostzügle durch das landwirtschaftliche Gelände mit verschiedenen Stopps bei denen viel neues Wissens über Natur und Heilpflanzen zu erfahren war. Insbesondere ging es um die Pflanze „Aronia“ aus der man so etliches herstellen kann. Es war die Powerfrucht der Indianer und ermöglichte ihnen das Überleben in den rauen Wintern. Ich habe aber noch nie einen Indianer gesehen, wo sind sie nur abgeblieben den eine Delikatesse ist die Frucht nicht unbedingt!! Wir warten auf die Abfahrt mit dem Zügle und los gehts Nach der Fahrt ging es dann zur hauseigenen Brennerei mit Proben der Destilate. „Aronia-Likör“- na ja, arme Indianer!! Das Vesper war lecker, reichlich und liebevoll mit eßbarer Dekoration versehen. Sowohl unser Grillfest als auch der Ausflug fand bei schönstem Sommerwetter statt. Also war der Sommer wohl doch nicht so schlecht!!
Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme an unserem Jahresabschluß und am lesen dieser Phila-News, es sind interessante Beiträge wie z.B. „ Inserate richtig lesen“ undundund…


Die Vereinsführung

Liebe Vereinsmitglieder, es dürfte sattsam bekannt sein, dass die Vereinsführung durch die gesamte Vorstandschaft vorgenommen wird. Die Zusammensetzung des Vorstands ist in der Vereinssatzung festgelegt. An seiner Spitze steht der 1. Vorsitzende als Lenkender, dem im Einzelfall der 2. Vorsitzende als Stellvertreter zur Seite steht. Für besondere Tätigkeitssektoren sind weitere Funktionsträger einberufen, die innerhalb dieser Tätigkeitsübertragung selbständig agieren können. Bei auftretender Außenwirkung ist aber die Handlung unbedingt mit dem 1. Vorsitzenden abzusprechen, zumindest muss er vorab informiert werden. Daneben gibt es noch Beisitzer mit beratender Funktion. Selbstverständlich stehen alle Ämter Frauen und Männer gleichermaßen offen, auch wenn hier im Text der Einfachheit halber immer nur die männliche Form benutzt wird.

Im Frühjahr 2017 stehen wieder Wahlen an. Unser bisheriger 1. Vorsitzender hat seine Absicht kundgetan, für eine Wiederwahl nicht zu kandidieren. Und auch eine Beisitzerin möchte ausscheiden, so dass auch hierfür Kandidaten erwünscht sind. Während sich die Nichtbesetzung des Beisitzerpostens auf die Vereinsführung nicht negativ auswirkt, ist der Posten des 1. Vorsitzenden unbedingt zu besetzen, um der Satzung gemäß dem Vereinsrecht zu entsprechen und als Verein anerkannt zu werden.

Die Tauschtage offenbaren, dass es bei uns im Verein eine große Zahl von Mitgliedern altersmäßig nahe dem letzten Jahrhundertquartal liegt, also bei 70 Lebensjahren und mehr. Da ist es eben schon verständlich, wenn man mehr auf die Beendigung der Sammlerleidenschaft hinarbeitet, als neue Aktivitäten in Erwägung zu ziehen. Dazu kommt, dass eine Vereinsführung sinnvollerweise über einen längeren Zeitraum in den Händen einer Person liegen sollte, um eine kontinuierliche vorwärtsbringende und der modernen Zeit angepasste Vereinsentwicklung sicherstellen zu können. Es wäre deshalb sehr wünschenswert und erfreulich, wenn es aus dem Kreis der jüngeren Mitglieder, die es ja gottseidank auch noch gibt, Kandidaten für den vereinslenkenden Posten gäbe.

Vielleicht besteht nur ein zu großes Hemmnis vor der Eigencourage, sich zur Verfügung zu stellen. Vielleicht ist es auch eine zu große Ungewissheit, vor den Aufgaben, die man mit der Wahl übernimmt. Oder es ist einfach die Furcht, dieser Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Sofern dies zutreffen sollte, möchte ich dazu folgendes ausführen:

Ein geeigneter Kandidat muss in erster Linie die Freude am Verein und seiner Entwicklung besitzen und auch bereit sein, hierfür etwas Zeit zu investieren. Die braucht man, um sich in das Vereinsgesetz und in die Satzung einzuarbeiten, für Gespräche mit Bürgermeister und anderen Vereinsvorständen, für Vorstandsitzungen und hin und wieder auch Tagungen (Landesverband, BDPh). Er sollte auch im näheren Vereinsgebiet wohnhaft sein, um die Öffentlichkeitsarbeit besser leiten zu können.
Die eigentlichen Arbeiten im und für den Verein werden gemeinsam von allen Funktionsträgern übernommen. Die hauptsächliche Belastung besteht also in den schon genannten Gesprächen, Sitzungen und Tagungen und in der Steuerung der Vereinsaktivitäten. Bei der Einarbeitung helfen sowohl der bisherige 1. Vorsitzende wie auch die anderen Vorstandskollegen. Wir haben einen sehr guten kooperierenden Vereinskörper, für den es sich lohnt, sich einzusetzen.

Ich möchte also alle jüngeren Vereinsmitglieder aufrufen, sich über dieses Engagement Gedanken zu machen und Eigenbefürchtungen zu überwinden. Vor allem möchte ich mich auch an diejenigen Mitglieder wenden, die nicht regelmäßig an den Tauschtagen teilnehmen. Und natürlich möchte ich auch alle weiblichen Mitglieder aufmuntern, für dieses Amt zu kandidieren. Das gilt selbstverständlich auch für den Posten des Beisitzers.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, geben Sie Ihre Bereitschaft bitte dem 1. Vorsitzenden oder jedem anderen Vorstandsmitglied bekannt. Sie helfen damit bei der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung 2017.

Nicht als Drohung, sondern zur Klarstellung, muss ich abschließend feststellen: Sollte es nicht möglich sein, den Posten des 1. Vorsitzenden bei der Jahreshauptversammlung 2017 wieder zu besetzen, müsste für einen zweiten Versuch eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden. Wenn auch dann eine Wiederbesetzung nicht erfolgt, wäre das das Ende des Vereins. Und das wäre wohl das, was von Ihnen allen bestimmt keiner will.